Bauüberwachung

Sicherstellung der korrekten Bauausführung

1. Was versteht man unter Bauüberwachung?

Die Bauüberwachung, auch Bauaufsicht genannt, ist die kontinuierliche Überwachung der Bauausführung durch den Bauherrn oder einen von ihm beauftragten Dritten (oftmals Architekten oder Ingenieure). Ihr Hauptziel ist es sicherzustellen, dass das Bauvorhaben entsprechend den Baugenehmigungen, den Ausführungsplänen, den Leistungsbeschreibungen, den technischen Regeln und den vertraglichen Vereinbarungen realisiert wird. Die Bauüberwachung beginnt in der Regel mit dem ersten Spatenstich und endet mit der Fertigstellung und Übergabe des Bauwerks.

2. Zentrale Aufgaben der Bauüberwachung

Die Aufgaben der Bauüberwachung sind vielfältig und umfassen die Überprüfung der Übereinstimmung der Bauausführung mit den Plänen und Genehmigungen, die Kontrolle der Qualität der verwendeten Materialien und der ausgeführten Arbeiten, die Überwachung des Baufortschritts und der Termine, die Koordination der verschiedenen Gewerke, die Abnahme von Bauleistungen, die Prüfung von Rechnungen und die Dokumentation des Baugeschehens (oftmals im Bautagebuch). Die Bauüberwachung dient somit als Bindeglied zwischen dem Bauherrn und den ausführenden Unternehmen und trägt zur Risikominimierung bei.

3. Bedeutung einer professionellen Bauüberwachung

Eine professionelle Bauüberwachung ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Bauprojekts. Sie hilft, Baumängel und Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben, wodurch Kosten für Nachbesserungen und Folgeschäden vermieden werden. Durch die Überwachung des Zeitplans können Verzögerungen minimiert werden. Die Bauüberwachung stellt sicher, dass die Qualitätsstandards eingehalten werden und das Bauwerk den Erwartungen des Bauherrn entspricht. Letztendlich schützt eine sorgfältige Bauüberwachung den Bauherrn vor finanziellen Risiken und trägt zur Werterhaltung der Immobilie bei.

Zurück